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Social Media für Handwerker

Wie Sie kleine Brötchen backen und doch ein großes Stück vom Kuchen absahnen können

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“Bin ich Edeka? Bin ich Harley Davidson? Bin ich Red Bull oder etwa so 'n Influencer? Ich bin Handwerker! Was bitte habe ich auf Facebook, YouTube, Instagram und überhaupt in sozialen Medien verloren? Ich hab für den Kram keine Zeit, ich muss arbeiten!"

HALT, STOP! Nein, natürlich sind Sie kein Milliardenkonzern, der mal eben per Fingerschnipp siebenstellige Beträge für ein bisschen Werbung locker machen kann oder mehrere Marketingabteilungen hat, die sich rund um die Uhr nur um den ganzen Marketing-Zirkus kümmern. Aber das müssen Sie als Handwerker auch gar nicht! Sechsstellige Budgets und eine Abteilung reichen doch schon!

Spaß beiseite. Wir können Ihre Bedenken durchaus nachvollziehen, wenn man einmal sieht, was große Unternehmen sich da für Werbeaktionen auf Facebook, Youtube & Co. leisten. Doch gerade als Handwerksbetrieb müssen Sie gar nicht so ein großes Rad drehen und überall dort mitmischen, wo man heutzutage ein Bildchen hochladen kann. Wir verraten Ihnen, wie Sie kleine Brötchen backen aber damit ein ordentliches Stück vom Kuchen absahnen können.

Social Media für mich als Handwerker – wozu das Ganze?

Versetzen Sie sich mal in die Lage ihrer potenziellen Neukunden. Neukunde bedeutet: Der Kunde kennt sie höchstwahrscheinlich gar nicht und beauftragt regelrecht die Katze im Sack. Woher will er wissen, was Sie draufhaben, ohne es vorher gesehen zu haben? Was glauben Sie, wer am Ende die Nase vorn hat: Ein unbekannter Handwerker, von dem er noch keinen Eindruck hat oder die Empfehlung eines Bekannten? Man kann diese Binsenweisheit gar nicht oft genug erwähnen: Wenn Sie Ihre Kunden erreichen möchten, dann müssen Sie dort präsent sein, wo sich Ihre Kunden aufhalten.

Vielleicht kennen Sie es aus Ihrem Bekanntenkreis: Die Leute, von denen man es am wenigsten erwartet hätte, sind auf Facebook aktiv und teilen, liken und kommentieren, was das Zeug hält. Und jetzt stellen Sie sich vor, eines Nachmittags liegt ein Pärchen auf der Couch, stöbert in Facebook herum, stößt auf Ihr Unternehmen und ihnen fällt gerade ein, dass sie eigentlich schon längst mal wieder das Dach decken lassen müssten. Oder ein neues Badezimmer, einen neuen Fußbodenbelag, eine neue Terrasse oder etwas anderes brauchen – etwas, das Sie als Handwerker in Ihrem Repertoire haben. Rufen wir es uns noch einmal ins Gedächtnis: Der Kunde kennt Sie vielleicht noch nicht, aber spätestens jetzt, wo er sieht, was Sie können, haben Sie seine Aufmerksamkeit.

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Fit für Social Media in 3 Schritten - Zeigen Sie, was Sie als Handwerker draufhaben!

Bringen wir nun Ihre Firma in Sachen Social Media ins Spiel. Was brauchen Sie als Handwerksbetrieb, wenn Sie zuvor gar nicht oder nur selten in den sozialen Netzwerken aktiv waren? Die gute Nachricht: Es ist kein Hexenwerk. Und ein Studium und High-End-Equipment brauchen Sie dafür auch nicht. Es war noch nie einfacher als heute, sich als Firma der Öffentlichkeit mitzuteilen. Nehmen Sie sich etwas Zeit dafür– die Investition lohnt sich unterm Strich. Eigentlich müssen Sie nur noch anfangen! Wir verraten Ihnen, wie Ihnen das gelingt.

Schritt 1: Machen Sie Ihre Social-Media-Präsenzen einsatzbereit

Haben Sie für Ihr Unternehmen schon ein Facebook-Konto eingerichtet? Einen YouTube-Kanal erstellt? Oder haben Sie vielleicht auch einen Instagram-Account parat? Wenn nicht, fangen Sie klein an. Vielleicht üben Sie erst einmal den Umgang mit Facebook, erstellen ein persönliches Konto und verbinden sich mit Freunden, Familie und Bekannten, die bereits darauf aktiv sind. Mit diesem Konto richten Sie sich im Anschluss eine Unternehmensseite ein und laden ihre Kontakte dazu, ein „Gefällt mir“ für Ihre Firma auf Facebook dazulassen.

Für einen guten Mix an Inhalten, die Sie den potenziellen Neukunden dort draußen präsentieren können, empfehlen wir außerdem einen YouTube-Kanal. Dieser ist ausschließlich dafür da, Videos aus und über Ihr Unternehmen hochzuladen – vielleicht haben Sie sich ja schon einen Imagefilm erstellen lassen oder in Planung? Videos, die Sie hier hochladen, können Sie ebenso wunderbar auf Facebook verbreiten und damit etwas Abwechslung in Ihre Inhalte bringen. Ein paar Beispiele dafür, wie so etwas aussehen kann, sehen Sie hier:

Ein direkter Einblick ist durch keine Zeitungsanzeige zu ersetzen. Bilder sagen bekanntlich mehr als Tausend Worte, erst recht Bewegtbild. Apropos Bildsprache: Instagram ist unter den sozialen Netzwerken der Ort, an dem man Bilder oder auch kurze Videos sprechen lässt. Ist das nicht ein wunderbares Schaufenster für Ihre Dienstleistungen, in welchem Ihre Interessenten stöbern und sich ein paar Kostproben Ihrer Arbeit ansehen?

Ganz egal, ob Sie nur auf einem sozialen Netzwerk unterwegs sind oder auf mehreren, ob neu dabei oder ob Sie Ihre Konten schon länger haben – bringen Sie sie auf Vordermann! Verwenden Sie ein schönes Profilbild – eines, das zum Beispiel Ihr Unternehmenslogo zeigt. Beschreiben Sie Ihr Unternehmen in ein paar Worten. Ergänzen Sie alle nötigen Informationen, die ein Kunde benötigt, um Sie zu kontaktieren oder ihre Firma aufzusuchen: E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Anschrift … je ausführlicher, desto einfacher machen Sie es den Leuten dort draußen.

Schritt 2: Machen Sie sich Social Media zur Routine

Sie oder Ihre Mitarbeiter das Smartphone immer in der Hosentasche dabei? Super, das ist doch schon die halbe Miete! Alles, was Sie von jetzt an Tun müssen, ist: Machen Sie ein Foto oder Video, wenn Sie beim Kunden sind. Knipsen Sie das, was Sie dort vorfinden: Eine uralte Tapete aus dem letzten Jahrtausend? Ein verwucherter Garten? Eine bröckelige Fassade? Ein antiquiertes Badezimmer in strahlendem Schweinchenrosa? Sehr gut! Denn wenn Sie Ihre Arbeit erledigt haben, gehört das alles nämlich der Vergangenheit! Vergessen Sie also nicht, das Resultat vor die Linse zu bekommen, wenn Sie fertig sind! Warum sollten Sie das Ihren potenziellen Neukunden vorenthalten? Betrachten Sie es als erste Übung: Machen Sie in regelmäßigen Abständen mal einen Vorher-Nachher-Vergleich Ihrer Arbeit und präsentieren

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diesen auf Ihrem Facebook- oder Instagram-Kanal.

Schritt 3: Treten Sie in den Dialog mit den Kunden

Soziale Medien sind keine Kommunikations-Einbahnstraße. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Menschen in sozialen Medien Ihre Inhalte kommentieren werden – und Sie ahnen es vielleicht schon: auch negativ. Das ist völlig normal, also lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen! Die Regeln sind im Grunde wie die im wahren Leben: Bedanken Sie sich persönlich für ein Kompliment oder eine gute Bewertung. „Wow, der Chef persönlich nimmt sich die Zeit, um mir zu antworten!“ – das schindet Eindruck beim Kunden und bei denen, die es noch werden könnten. Warum keine positiven Kundenstimmen auf Video einfangen und anderen Leuten zeigen? Das sorgt beim Betrachter für Vertrauen und wenn er sich das Feedback Ihrer Kunden anhört, wird er denken „Das will ich auch!“

Lassen Sie sich bei negativen Kommentaren (die eher die Ausnahme bleiben, wenn Sie generell gute Arbeit leisten), nicht ins Bockshorn jagen. Manche Leute stehen einfach mal mit dem falschen Fuß auf oder lassen aus Lust und Laune Dampf ab – ungerechter weise auch gerade bei Ihnen. Dennoch verdient ein negativer Kommentar eine Antwort von Ihnen. Selbstverständlich bleiben Sie sachlich, feuern nicht zurück, nehmen berechtigte Kritik ernst und zeigen damit Größe als Kümmerer. Selbst wenn bei der Arbeit mal wirklich etwas schief gegangen sein sollte und sich ein Kunde öffentlich darüber beschwert, so tun Sie sich keinen Gefallen damit, Kritik zu löschen. Fehler haben Ihre Gründe und sicherlich finden Sie eine faire Lösung, wenn mal etwas nicht nach Plan gelaufen ist. Wenn dem so ist, dann können Sie dies auch öffentlich kundtun – das entschärft Kritik ungemein.

Schritt 4: Eine gute Mischung begeistert

Immer wieder ein Vorher-Nachher-Bild? Ein Foto vom Team bei der Arbeit? Das ist zwischendurch ganz nett, doch ein wenig Abwechslung bei den Inhalten schadet nie! Wie wäre es zum Beispiel mit einem kurzen Erklärvideo?
Beschreiben Sie doch in ein, zwei Minuten, was Sie oder Ihr Mitarbeiter da gerade tun. Wie und warum das Holz angeschliffen wird, bevor man es lackiert. Wie man einen Baum richtig fällt. Wie man eine Tapetenbahn an der Decke anbringt. Was auch immer es ist, denken Sie immer daran: Das Smartphone mitsamt Kamera ist in der Regel immer am Mann.

Warum Sie das tun sollten? Nun, alle Handwerker erzählen Ihren Kunden, sie würden einen tollen Service bieten und gute Arbeit leisten. Wenn Sie jedoch zeigen, WIE dieser Service aussieht und wie Sie arbeiten, machen wird aus der werblichen Behauptung eine glaubhafte Demonstration Ihrer Fähigkeiten. Und wenn die Menschen erst einmal sehen, was alles hinter Ihrer Arbeit steckt, dann erklärt und rechtfertigt sich auch der Preis dafür – schließlich müssen auch Sie tagtäglich Ihre Brötchen damit verdienen und Ihre Mitarbeiter

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bezahlen. Deshalb, noch einmal: Zeigen Sie Ihren Kunden, was Sie draufhaben!

Apropos Mitarbeiter: Sie selbst wissen am besten, wie schwierig es heute ist, an gute Leute zu kommen. Möchten Sie Mitarbeiter finden? Dann machen Sie ihnen doch Ihr Unternehmen mit Ihrer Social-Media Aktivität schmackhaft! Über einen Einblick in die tägliche Arbeit gewinnen potenzielle Mitarbeiter einen Eindruck von Ihnen und Ihrem Team. Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich jemand bei einer Firma bewirbt, die ihm sympathisch ist. Natürlich können Sie sich auch aktiv an Ihre Bewerber wenden und sie beispielsweise mit einer kostenlosen Facebook-Jobanzeige oder einem Recruiting-Video dazu aufrufen, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Und denken Sie auch ruhig an den Berufsnachwuchs!

Ein Tipp am Rande: Es schadet nichts, auch mal beim Wettbewerb vorbeizuschauen und sich inspirieren zu lassen. Vielleicht können Sie das eine oder andere ja besser?

Schritt 5: Bleiben Sie am Ball – aber lassen Sie sich auch helfen

Die ersten Schritte sind getan, die Routine ist eingekehrt, Sie stehen im Dialog mit Ihren Kunden und Sie befeuern regelmäßig Ihre Social Media Kanäle – sehr gut! Nichtsdestotrotz möchten Sie natürlich nicht, dass dieses Engagement Überhand nimmt. Sie müssen nicht alles allein machen! Findet sich eine Person in Ihrer Firma, die etwa ohnehin mit Kunden zu tun hat und sich um die Beantwortung von Kundenfragen, -Bewertungen und -Kommentare kümmern kann? Lassen Sie sich bei der Erstellung von Inhalten, wie zum Beispiel Image-, oder Erklärvideos von einer Videoagentur beraten und unterstützen, um den Nerv beim Kunden zu treffen.

Wo wir gerade von Hilfe sprechen: Seit dem 13. Mai 2019 gibt es für Unternehmen den Digital Zuschuss vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. Insgesamt zwei Millionen Euro sind im Fördertopf und Handwerksbetriebe können sich für Maßnahmen, die den Digitalen Wandel im Unternehmen betreffen, mit bis zu 10.000 Euro fördern lassen. Möglicherweise eine Starthilfe für Ihre Social-Media-Aktivitäten und Videoproduktionen? Am besten informieren Sie sich über weitere Details zum Digital-Zuschuss auf der Website der Handwerkskammer Wiesbaden

Fazit: Keine halben Sachen!

Wenn Sie auf den sozialen Medien präsent sein wollen, gilt dieselbe goldene Regel, wie bei der täglichen Arbeit: „Wenn du's machst, dann mach's richtig!" Sie wollen Ihre potenziellen Kunden ja nicht mit Geplänkel langweilen, wie es (wenn überhaupt!) ihre Wettbewerber tun. Fangen Sie klein an, arbeiten Sie sich Schritt für Schritt voran und lassen Sie sich auch dabei helfen, wenn die Qualität ein wenig besser sein soll. All der Aufwand soll letztlich dazu führen, dass Sie letztlich den Erfolg und die Auftragslage haben, die Sie sich wünschen und verdienen!

Letztendendes heißt Social Media für Ihren Handwerksbetrieb: Sie machen das alles nicht primär für den Kunden, bei dem nur der Wasserhahn tropft, sondern für den, der ein komplett neues Badezimmer von Ihnen möchte! Nicht primär für den Kunden, der einen kleinen Kratzer an der B-Säule hat, sondern für den, der sein heißgeliebtes Auto neu lackieren lassen will! Nicht primär für den Kunden, der eine neue Haustür braucht, sondern seinen ganzen Altbau sanieren lassen will!

Sie gehen ja auch nicht stundenlang angeln, um nur mit zwei, drei Makrelen im Eimer nach Hause zu kommen – Sie wollen die dicken Brocken!

Klingt gut? Startbereit? Wie können wir Sie dabei unterstützen?

Sie haben das Potenzial in den sozialen Medien erkannt? Sie wissen, welchen enormen Hebel eine bildhafte Demonstration Ihres Könnens hat? Etliche Erfahrungen mit unseren Kunden haben gezeigt, dass Bewegtbildformate, das heißt: Image- und Firmenvideos, Recruitingvideos, Erklärfilme & Co die Marke eines Handwerksbetriebs stärken, ordentlich Aufmerksamkeit beim Kunden generieren und so letztlich zum gewünschten Erfolg führen.

Möchten Sie als Handwerker in Social Media durchstarten, Ihre Kunden von morgen von sich überzeugen und sich schlagkräftig präsentieren? Dann sollten wir miteinander sprechen! Rufen Sie uns an unter 06051 9670122 oder schreiben Sie uns eine E-mail an kontakt@pregondo.de und lassen Sie uns ganz unverbindlich besprechen, wie wir gemeinsam Ihr Unternehmen ins beste Licht rücken können!